Slowakei: Griechisch-katholische Schwesternkongregation aus Prešov bittet um Starthilfe für Jugendzentrum in Trenčin

(aus: Rundbrief 2015/2)

Jugendzentrum Trencin (Slowakei)

Peter Rušák, griech.-kath. Bischof der Eparchie Bratislava, hat der in Prešov, Ostslowakei, beheimateten „Kongregation der Unbefleckten Jungfrau Maria“, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1928 und gemäß der Intention ihrer Gründerin besonders den pastoralen Erfordernissen in der Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen widmet, in Trenčin ein Haus für eine neue Niederlassung zur Verfügung gestellt.

Es sagt einiges über die Wertschätzung, die Bischof Peter Rušák den griech.-kath. Schwestern aus Prešov entgegenbringt, wenn er ihnen den Ausbau und die Leitung des Jugendzentrums in Trenčin anvertraut. Für die Schwestern wiederum ist es eine spannende Herausforderung, hier im Westen der Slowakei ihre ostkirchliche Spiritualität und ihr besonderes Charisma in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen einzubringen.

Eine Vielfalt an Aufgaben wartet auf sie. Da ist zunächst die Einrichtung eines Kindergartens in zwei Gruppen mit Spielplatz im Freien. Dann geht es darum, den Aufenthalt von Jugendgruppen (Pfadfindern) wie auch von Familien und Erwachsenen zu organisieren, so dass Freizeitgestaltung wie von selbst in Lernprozesse mündet. Wichtig ist den Schwestern, durch Einrichtung einer Bibliothek die Jugendlichen zum Lesen von guten Büchern zu animieren. Auch Eheseminare sollen hier abgehalten werden und überhaupt ein diözesanes Begegnungs- und Freizeitzentrum entstehen.

Sr. Petra Eva Sičáková, die Provinzialin der Kongregation, erklärte sich bereit, für den Ausbau zu einem Evangelisationszentrum Sorge zu tragen und die geistliche Verantwortung für die pastoralen Aufgaben zu übernehmen, die den Schwestern zugedacht sind. Sie ist sich aber dessen bewusst, das die auf sie zukommenden Auslagen ihre finanziellen Möglichkeiten überschreiten. Deshalb wandte sie sich u.a. auch an das Andreas-Petrus-Werk und bat um Unterstützung des Projekts.

Weil ich mich im Gespräch mit Sr. Petra persönlich von der profunden Arbeit im pastoralen Einsatz für Kinder und Jugendliche und in der Betreuung von Kranken und Armen überzeugen konnte, möchte ich ihr Anliegen auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, besonders ans Herz legen. Bitte helfen Sie mit, dass dem am 1. September 2015 eröffneten Zentrum ein guter Start und ein guter Weg in die Zukunft beschieden ist.


Gottfried Glaßner OSB