Sie begrüßen die Pilger mit einer Predigt in Farben: Die Moldauklöster Sucevița, Voroneț, Moldovița u.a.

Das Kloster Sucevița wurde von Ieremia Movilă, der von 1595 bis 1606 Woiwode von Moldau war, und seinem Bruder Simion gestiftet und 1582 bis 1584 erbaut. Es ist das einzige Moldaukloster, dessen Kirche innen und außen vollständig mit Wandmalereien geschmückt ist und dessen Fresken innen und außen vollständig erhalten sind.

Klosteranlage Sucevita (Wikimedia Commons)

Klosteranlage Sucevita (Wikimedia Commons)

Die innerhalb der Klostermauern liegende Kirche zu Ehren des Hl. Georg in Voroneț, die „Sixtinische Kapelle des Ostens“, wie sie auch genannt wird, wurde 1993 zusammen mit anderen Kirchen in der Moldau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie wurde vom 26. Mai bis zum 14. September 1488 errichtet. Erst im Jahr 1547 – während der Herrschaft von Petru Rareş – wurde das Vordach hinzugefügt und die bereits zu Baubeginn vorgesehene Bemalung der Kirchenaußenmauern zu Ende geführt.

Klosterkirche von Voroneț, Außenwand mit dem Jüngsten Gericht (Wikimedia Commons)

Klosterkirche von Voroneț, Außenwand mit dem Jüngsten Gericht (Wikimedia Commons)

Kloster Moldovița: Die Innen- und Außenwände der Kirche wurden 1537 mit Wandmalereien versehen. Von besonderer Bedeutung ist eine Darstellung der Belagerung Konstantinopels an der Südfassade.

Darstellung der Belagerung Konstantinopels im Kloster Moldovița (Wikimedia Commons)

Darstellung der Belagerung Konstantinopels im Kloster Moldovița (Wikimedia Commons)