Neue Suppenküche der syrisch-katholischen Kirche für Arme, Obdachlose und Flüchtlinge in Beirut am 5. Dezember 2016 eröffnet

In einem Schreiben vom 23. November 2016 bedankt sich Weihbischof Flavien Joseph Melki für die wertvolle Unterstützung des von ihm vor mehr als 10 Jahren gegründeten Internats für benachteiligte Kinder aus unterschiedlichem sozialen und religiösen Verhältnissen in Harissa.

Zugleich stellt er ein neues Sozialprojekt vor, das am Montag 5. Dezember 2016 starten soll: Eine Suppenküche, in der 20 Arme, Obdachlose und Flüchtlinge, die aus den Pfarren seiner Kirche dazu eingeladen werden, zweimal in der Woche eine Gratis-Mahlzeit erhalten. Der Speisesaal misst 60 Quadratmeter und ist in einer belebten Zone gelegen. Länger als ein halbes Jahr haben die Renovierungsarbeiten in Anspruch genommen. Alles war in einem desolaten Zustand und zu erneuern: Wände, Böden, Türen, Elektroinstallationen und die Leitungen für die Trinkwasserversorgung. Neben der Küche mit dem Ofen, der Kühlanlage, einer Speisekammer, dem Depot für das Geschirr, 30 Tischen, den Sesseln u.a. wurden zwei Duschen und Toiletten eingebaut, an der Außenfront ein Sonnen- und Regenschutz errichtet.

Suppenküche Beirut Suppenküche Beirut

Weihbischof Melki legte auch einige Fotos bei, die die Situation gegen Abschluss der Arbeiten dokumentieren. Für den Anfang kann das Lokal 20 Menschen versorgen. Für die Betreuung der Suppenküche sind drei Personen im Einsatz: Eine Person ist für die Kontakte nach außen und die Beschaffung der Nahrungsmittel zuständig, ein christliches Ehepaar aus dem Irak sorgt für die Küche und die Sauberkeit der Einrichtung.

Suppenküche Beirut

Weihbischof Melki: „Von den für die Arbeiten anfallenden Kosten von USD 50.000 konnten wir USD 30.000 selbst aufbringen. Für die restlichen USD 20.000 wie für die USD 10.000, die der Baumeister für seine Tätigkeit als Honorar verlangt, sind wir auf Spenden angewiesen und auf die Großzügigkeit unserer Wohltäter. Wir erbitten Ihr Gebet für einen erfolgreichen Start dieses Werks, das der Liebe Christi zu denen Ausdruck verleiht, die sie am dringendsten nötig haben. Mit großer Dankbarkeit nehmen sie auch noch so kleine Gaben entgegen.“

Hier ein weiteres Foto vom Eröffnungstag (5. Dezember), das Weihbischof Melki am 8. Dezember übermittelt hat: Die Suppenküche empfing vom 12 bis 14 Uhr ihre Gäste. 22 sind an diesem ersten Tag der Einladung gefolgt. „Es ist ein Anfang“, schreibt Weihbischof Melki: „Es ist zu hoffen, dass das hier gesäte Samenkorn unter dem Segen des Herrn und mit Hilfe Ihrer Gebete wächst und gedeiht.“

Suppenküche

Dank der für das Sozialwerk von Weihbischof Flavien Joseph Melki gewidmeten Spenden konnte das Andreas-Petrus-Werk neben dem „St. Zacharias-Heim“ in Harissa 2016 nun auch dieses Projekt der syr.-kath. Kirche in Beirut kurzfristig mit einem namhaften Betrag unterstützen. Herzliches „Vergelt’s Gott!“