Buchbesprechung: „Was heißt es heute, Christ zu sein?”

Yuriy Kolasa, Rudolf Prokschi (Hgg.): Was heißt es heute, Christ zu sein?
Aus den Erfahrungen des Märtyrertums der Ostkirchen.
(Akten des Internationalen Symposiums vom 9. November 2013 im Großen Festsaal der Universität Wien, Österreich.)
Lviv: Svichado-Verlag.

Erhältlich ist der Dokumentationsband zum Preis € 10 im Ordinariat für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich, Wollzeile 2, 1010 Wien, E-Mail: byz.ordinariat (AT) edw.or.at

Buchcover

Das Symposium war vom Ordinariat für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich in Zusammenarbeit mit mehreren Einrichtungen theologisch-wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert und befasste sich mit der Frage, was es denn bedeute Christ zu sein in einer Situation, in der der Märtyrertod in den früheren kommunistischen Ländern Europas in lebendiger Erinnerung ist, in anderen Teilen Europas aber als Glaubenszeugnis nicht mehr verstanden wird. Die Grußworte und Referate des Symposions liegen hier nun gesammelt vor. Sie geben einen eindrucksvollen, manchmal erschütternden Einblick in die Situation der unierten Kirchen zur Zeit des Eisernen Vorhanges wieder, gehen auf weit zurückliegende historischen Ursachen ein, zeigen aber auch Wege auf, aus der Erfahrung der Minderheit geistlichen Nutzen zu ziehen. Im Blick auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten kommt einigen der Referate eine neue Aktualität zu. Zu berücksichtigen ist, dass – wie im Untertitel – einige Male pauschal von „Ostkirchen“ gesprochen wird, hier aber (mit Ausnahme des Beitrages zur Armenischen Kirche) nur die katholischen Kirchen des byzantinischen Ritus gemeint sind. (Hanns Sauter)